Wissen Wie ergänzen triaxiale Beschleunigungsmesser Drucksensoren in intelligenten Einlagentechnologien? Erschließen Sie 3D-Ganganalysen
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Technisches Team · 3515

Aktualisiert vor 1 Tag

Wie ergänzen triaxiale Beschleunigungsmesser Drucksensoren in intelligenten Einlagentechnologien? Erschließen Sie 3D-Ganganalysen


Triaxiale Beschleunigungsmesser ergänzen Drucksensoren, indem sie der Kraftmessung die Dimension der räumlichen Bewegung hinzufügen. Während Drucksensoren streng auf die Erfassung der vertikalen Last und der Gewichtsverteilung über den Fuß beschränkt sind, erfassen Beschleunigungsmesser Bewegungsvektoren im dreidimensionalen Raum. Diese Integration ermöglicht es intelligenten Einlagen, das Verhalten des Fußes nicht nur beim Aufprall auf den Boden, sondern auch bei der Bewegung durch die Luft zwischen den Schritten zu überwachen.

Die Kernsynergie Drucksensoren liefern kinetische Daten (Kräfte, die auf den Körper wirken), während Beschleunigungsmesser kinematische Daten (die Geometrie der Bewegung) liefern. Die Kombination dieser beiden unterschiedlichen Datensätze ermöglicht eine umfassende Ganganalyse, die keiner der Sensoren isoliert erreichen könnte.

Der kinematische Beitrag

Schließen der Datenlücke

Drucksensoren sind während der Standphase des Gehens – wenn der Fuß auf dem Boden ist – sehr effektiv. Sobald der Fuß abhebt, liefern sie jedoch keine Daten mehr.

Erfassung von 3D-Bewegungsvektoren

Triaxiale Beschleunigungsmesser schließen diese Lücke, indem sie Bewegungsvektoren in drei Dimensionen erfassen. Sie überwachen kontinuierlich die Flugbahn des Fußes im Raum und stellen sicher, dass das System die Position der Gliedmaße auch dann kennt, wenn keine Drucklast vorhanden ist.

Messung von Schwungwinkeln

Eine der kritischen Metriken, die aus diesen räumlichen Daten abgeleitet werden, ist der Fußschwungwinkel. Das Verständnis des Winkels des Fußes während der Schwungphase hilft, die Gehmechanik und -effizienz des Benutzers eindeutig zu charakterisieren.

Ableitung fortgeschrittener Gangparameter

Berechnung räumlicher Metriken

Durch die Analyse der Beschleunigungsdaten über die Zeit kann das System spezifische räumliche Parameter ableiten, die Drucksensoren nicht erkennen können.

Zu diesen Parametern gehören Schrittlänge und Ganggeschwindigkeit. Diese sind grundlegend für die Beurteilung von Mobilitätsgraden und sportlicher Leistung.

Präzise Phasenidentifizierung

Beschleunigungsmesser sind entscheidend für die Segmentierung des Gangzyklus. Sie helfen, spezifische Gangphasen mit hoher zeitlicher Präzision zu identifizieren.

Zu den identifizierten Schlüsselphasen gehören Fersenauftritt, die gesamte Standphase und der Zehenabdruck. Diese Segmentierung ist entscheidend für die Synchronisierung der von den Drucksensoren erfassten Kraftdaten mit dem genauen Zeitpunkt des Aufpralls oder des Vortriebs.

Verständnis der Kompromisse

Komplexität der Integration

Obwohl die Kombination von Sensoren ein vollständiges Bild liefert, führt sie zu erheblicher Datenkomplexität. Das System muss die Zeitgebung des Beschleunigungsmessers (Bewegung) perfekt mit dem Drucksensor (Kraft) synchronisieren, um eine genaue Analyse zu gewährleisten.

Interpretationsanforderungen

Die Analyse von Rohbeschleunigungsdaten erfordert ausgeklügelte Algorithmen, um Rauschen und Drift herauszufiltern. Im Gegensatz zu Druckdaten, die oft eine direkte Kraftmessung darstellen, müssen Beschleunigungsdaten mathematisch integriert werden, um Position und Geschwindigkeit zu bestimmen, was sie rechenintensiver macht.

Die richtige Wahl für Ihr Ziel

Um den größten Nutzen aus der intelligenten Einlagentechnologie zu ziehen, müssen Sie verstehen, welcher Sensor welche Frage beantwortet.

  • Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf Kinetik (Kraft) liegt: Priorisieren Sie die Daten der Drucksensoren, um die vertikale Last, die Gewichtsverteilung und die Aufprallstärke zu verstehen.
  • Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf Kinematik (Bewegung) liegt: Verlassen Sie sich auf die Beschleunigungsmesserdaten, um Schrittlänge, Ganggeschwindigkeit und Fußbahnen im 3D-Raum zu analysieren.
  • Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf umfassender Ganganalyse liegt: Sie müssen beide Datenströme synthetisieren, um zu korrelieren, wie spezifische Bewegungsmuster (Kinematik) zu spezifischen Kraftlasten (Kinetik) führen.

Eine echte Ganganalyse erfordert die Betrachtung sowohl der auf den Boden ausgeübten Kraft als auch der Bewegung, die sie erzeugt hat.

Zusammenfassungstabelle:

Merkmal Drucksensoren (Kinetisch) Triaxiale Beschleunigungsmesser (Kinematisch)
Messschwerpunkt Vertikale Last & Gewichtsverteilung 3D-Bewegungsvektoren & Flugbahn
Aktive Phase Standphase (Fuß auf dem Boden) Schwungphase (Fuß in der Luft)
Schlüsselmetriken Aufprallkraft, COP (Druckmittelpunkt) Schrittlänge, Geschwindigkeit, Schwungwinkel
Hauptrolle Identifizierung der Kraftintensität Charakterisierung der Bewegungsgometrie

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