Wissen Wie trägt ein Infrarot-Hochgeschwindigkeits-Bewegungserfassungssystem zur Beurteilung von Verletzungsrisiken bei Bewegungen der unteren Extremitäten bei?
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Technisches Team · 3515

Aktualisiert vor 1 Tag

Wie trägt ein Infrarot-Hochgeschwindigkeits-Bewegungserfassungssystem zur Beurteilung von Verletzungsrisiken bei Bewegungen der unteren Extremitäten bei?


Infrarot-Hochgeschwindigkeits-Bewegungserfassungssysteme liefern die präzisen biomechanischen Daten, die erforderlich sind, um Verletzungsrisiken zu identifizieren, die für das bloße Auge unsichtbar sind. Durch den Einsatz mehrerer Kameras zur Verfolgung reflektierender Marker auf spezifischen anatomischen Landmarken mit Frequenzen von 100 Hz oder höher erzeugen diese Systeme die räumlichen Koordinaten, die zur Berechnung kritischer Risikofaktoren wie Gelenkmomente und Gliedmaßensteifigkeit erforderlich sind.

Der Kernwert dieser Technologie liegt in ihrer Fähigkeit, physische Bewegung in quantifizierbare mechanische Belastungen umzuwandeln. Sie geht über die reine Beobachtung hinaus und deckt auf, wie sich die Haltungsregelungsstrategie eines Subjekts unter verschiedenen Bedingungen ändert, und hebt die spezifischen Kräfte hervor, die zu Verletzungen führen.

Die Mechanik der hochpräzisen Verfolgung

Echtzeit-Markererkennung

Das System basiert auf einem Netzwerk von Kameras, die darauf ausgelegt sind, reflektierende Marker zu verfolgen, die am Körper angebracht sind.

Diese Einrichtung ermöglicht die kontinuierliche Echtzeitaufzeichnung von Verschiebungsdaten.

Hochfrequente Datenerfassung

Um schnelle Bewegungen der unteren Extremitäten genau beurteilen zu können, arbeitet das System mit Frequenzen von 100 Hz oder höher.

Diese hohe Abtastrate stellt sicher, dass selbst Mikrobewegungen und plötzliche Geschwindigkeitsänderungen ohne Datenverlust erfasst werden.

Anatomische Kartierung

Marker werden auf spezifischen anatomischen Landmarken platziert, um ein Skelettmodell des Subjekts zu erstellen.

Diese präzise Kartierung stellt sicher, dass die Daten die tatsächliche Bewegung der zugrunde liegenden Knochen- und Gelenkstrukturen widerspiegeln und nicht nur die Hautoberflächenbewegung.

Von Daten zur Risikobewertung

Berechnung von Gelenkmomenten

Die räumlichen Koordinatendaten ermöglichen die Berechnung von Gelenkmomenten (Rotationskräften).

Hohe Gelenkmomente sind ein primärer Indikator für mechanische Belastung. Durch die Quantifizierung dieser Momente identifiziert das System spezifische Zeitpunkte, an denen die Belastung eines Knies oder Knöchels sichere Grenzwerte überschreitet.

Messung der Gliedmaßensteifigkeit

Das System beurteilt die Gliedmaßensteifigkeit durch Analyse von vertikalen Längenänderungen und Bodenreaktionskräften.

Die Steifigkeit bestimmt, wie gut eine Gliedmaße Stöße absorbiert. Abweichungen in der Steifigkeit – entweder zu steif oder zu nachgiebig – können auf einen Ausfall der natürlichen Stoßdämpfungsmechanismen des Körpers hinweisen.

Bewertung von Haltungsregelungsstrategien

Die Technologie zeigt, wie ein Subjekt seine Haltung unter verschiedenen sensorischen Bedingungen anpasst.

Durch die Beobachtung dieser Anpassungen können Forscher ineffiziente Regelungsstrategien erkennen, die einen Sportler oder Patienten anfällig für Überlastungsverletzungen machen können.

Verständnis der Kompromisse

Komplexität der Einrichtung

Das System ist stark von der präzisen Platzierung reflektierender Marker abhängig.

Eine falsche Platzierung auf anatomischen Landmarken führt zu fehlerhaften Daten, was eine fachkundige Einrichtung zu einer zwingenden Voraussetzung für eine genaue Risikobewertung macht.

Umgebungsbeschränkungen

Da das System auf Infrarotkameras und Reflexionen angewiesen ist, muss die Erfassungsumgebung sorgfältig kontrolliert werden.

Dies beschränkt die Beurteilung oft auf ein Labor- oder Studioumfeld und nicht auf ein natürliches Wettkampfumfeld.

Die richtige Wahl für Ihr Ziel treffen

Um die Infrarot-Bewegungserfassung effektiv zur Verletzungsprävention einzusetzen, passen Sie Ihre Analyse an Ihre spezifischen Ziele an:

  • Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf der Gelenkgesundheit liegt: Priorisieren Sie die Analyse von Gelenkmomenten, um spezifische Bewegungen zu identifizieren, die übermäßige Rotationsbelastungen auf die Bänder ausüben.
  • Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf der Stoßdämpfung liegt: Konzentrieren Sie sich auf Gliedmaßensteifigkeit und vertikale Längenänderungen, um festzustellen, ob das Subjekt Aufprallkräfte effektiv ableitet.

Eine genaue Beurteilung des Verletzungsrisikos beruht nicht nur auf der Beobachtung der Bewegung, sondern auf der Messung der unsichtbaren mechanischen Belastungen, die sie antreiben.

Zusammenfassungstabelle:

Schlüsselmetrik Datentyp Bereitgestellte Risikoerkenntnisse
Gelenkmomente Rotationskraft Identifiziert mechanische Belastung von Bändern und Gelenken
Gliedmaßensteifigkeit Vertikale Verschiebung Bewertet Stoßdämpfung und Aufprallableitung
Haltungsregelung Skelettkartierung Erkennt ineffiziente Strategien, die zu Überlastungen prädisponieren
Hochfrequenz-Tracking 100 Hz+ Koordinaten Erfasst Mikrobewegungen, die für das bloße Auge unsichtbar sind

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