Wissen Ressourcen Was ist der Zweck der Verwendung von 3D-gedruckten Marker-Clustern in der IMU-Ganganalyse? Optimieren Sie die Präzision Ihrer Bewegungsverfolgung
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Technisches Team · 3515

Aktualisiert vor 1 Woche

Was ist der Zweck der Verwendung von 3D-gedruckten Marker-Clustern in der IMU-Ganganalyse? Optimieren Sie die Präzision Ihrer Bewegungsverfolgung


3D-gedruckte Marker-Cluster dienen als kritische Schnittstelle zwischen internen Sensordaten und externen Bewegungsverfolgungsumgebungen. Durch die Montage einer Inertialmesseinheit (IMU) auf einem starren Cluster mit vier festen reflektierenden Markern ermöglichen Forscher einem optoelektronischen Motion-Capture-System, die genaue Position und Ausrichtung des Sensors innerhalb eines globalen Koordinatensystems zu verfolgen.

Kernbotschaft Der Marker-Cluster fungiert als stabilisierender "Wahrheitsadapter" für hybrides Motion Capturing. Er eliminiert Datenfehler, die durch die Relativbewegung zwischen dem Sensor und dem darunter liegenden Knochen verursacht werden, und ermöglicht die hochpräzise IMU-zu-Segment-Kalibrierung, die für die Berechnung genauer Kinematiken der unteren Gliedmaßen erforderlich ist.

Die Architektur der Präzisionsverfolgung

Zwei Technologien verbinden

Eine IMU zeichnet Daten in ihrem eigenen lokalen Bezugssystem auf, während optische Kameras in einem globalen Raumbezug aufzeichnen. Der 3D-gedruckte Cluster vereinheitlicht diese beiden Systeme physisch.

Ein globales Koordinatensystem etablieren

Durch die Ausstattung des Clusters mit vier festen reflektierenden Markern können optische Kameras die Geometrie des Geräts erfassen.

Dies ermöglicht es dem System, die genaue Ausrichtung und Position der IMU relativ zur globalen Umgebung zu bestimmen, anstatt nur ihre internen Beschleunigungsdaten zu erfassen.

Ein stabiles lokales Referenzsystem schaffen

Die feste Anordnung der vier Marker etabliert ein stabiles lokales Koordinatensystem um den Sensor.

Dies schafft eine starre Definition der Sensororientierung, die unabhängig davon konstant bleibt, wie sich das Subjekt durch das Erfassungsfeld bewegt.

Messfehler eliminieren

Hautbewegungsartefakte bekämpfen

Eine der größten Herausforderungen in der Biomechanik ist, dass die Haut während der Bewegung über den Knochen gleitet.

Das Anbringen einzelner Marker direkt auf der Haut führt oft zu "wackeligen" Daten, die die zugrunde liegende Skelettbewegung ungenau widerspiegeln.

Signalstörungen herausfiltern

Da die Marker auf einem starren 3D-gedruckten Cluster montiert sind und nicht direkt auf der Haut, filtert das Setup effektiv Artefaktstörungen heraus.

Dies stellt sicher, dass die berechneten Metriken, wie z. B. die Gehgeschwindigkeit oder die Trajektorien des Schwerpunkts, die tatsächliche Mobilitätsleistung und nicht die Weichteiloszillation widerspiegeln.

Relative Verschiebung beheben

Die primäre Referenz hebt hervor, dass Fehler oft aus der relativen Verschiebung zwischen dem Sensor und dem Knochensegment entstehen.

Die Clusterkonfiguration minimiert diese Diskrepanz und stellt sicher, dass die Bewegung des Sensors eng an das Segment gekoppelt ist, das er misst.

Technische Einschränkungen verstehen

Kalibrierungsabhängigkeit

Obwohl leistungsfähig, ist dieses Setup speziell darauf ausgelegt, die IMU-zu-Segment-Kalibrierung zu erleichtern.

Wenn der Cluster nicht mit hoher Maßgenauigkeit gedruckt wird oder wenn der Versatz zwischen den Markern und der IMU nicht effektiv berechnet wird, sind die resultierenden Gelenkkinematiken fehlerhaft.

Systemkomplexität

Die Verwendung eines Clusters impliziert ein hybrides Setup, das sowohl optoelektronische Kameras als auch IMU-Hardware erfordert.

Dies erhöht die Komplexität der Daten-Nachbearbeitung, da die Software Datenströme aus zwei verschiedenen Technologien synchronisieren und zusammenführen muss.

Die richtige Wahl für Ihr Ziel treffen

Um festzustellen, ob diese Konfiguration für Ihre Analyse notwendig ist, berücksichtigen Sie Ihre spezifischen Datenanforderungen:

  • Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf Gelenkkinematiken liegt: Sie müssen starre Cluster verwenden, um die hochpräzise IMU-zu-Segment-Kalibrierung durchzuführen, die erforderlich ist, um Sensordaten auf Knochenbewegungen abzubilden.
  • Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf Schwerpunkt/Mobilität liegt: Sie sollten Cluster nutzen, um Hautartefakte herauszufiltern und sicherzustellen, dass Ihre Trajektorien- und Geschwindigkeitsdaten stabil und genau bleiben.

Durch die starre Kopplung des Sensors mit der optischen Verfolgungswelt verwandeln Sie verrauschte Rohdaten in ein definitives Modell der menschlichen Bewegung.

Zusammenfassungstabelle:

Merkmal Funktion in der Ganganalyse Hauptvorteil
Starre Schnittstelle Vereinheitlicht den lokalen IMU-Rahmen mit dem globalen Kamera-Rahmen Präzise räumliche Ausrichtung
4-Marker-Geometrie Etabliert ein stabiles lokales Koordinatensystem Konsistente Verfolgungsgeometrie
Artefaktfilterung Reduziert Datenrauschen durch Haut-auf-Knochen-Gleiten Höhere Genauigkeit der Gelenkkinematik
Wahrheitsadapter Ermöglicht IMU-zu-Segment-Kalibrierung Zuverlässige Mobilitätsleistungsmetriken

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Referenzen

  1. Gautier Grouvel, Stéphane Armand. A dataset of asymptomatic human gait and movements obtained from markers, IMUs, insoles and force plates. DOI: 10.1038/s41597-023-02077-3

Dieser Artikel basiert auch auf technischen Informationen von 3515 Wissensdatenbank .

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