Kurz gesagt, Metatarsalschutz in ASTM-konformen Schuhen beinhaltet eine eingebaute Schutzvorrichtung, die den oberen Teil Ihres Fußes vor erheblichen Stößen schützt. Um den Standard zu erfüllen, muss ein Stiefel einem Aufpralltest mit 75 Fuß-Pfund standhalten und einen Mindestabstand im Inneren aufrechterhalten, um sicherzustellen, dass der Fuß nicht gequetscht wird. Schuhe, die diese spezifische Anforderung erfüllen, sind auf dem offiziellen ASTM-Sicherheitsetikett deutlich mit „Mt“ gekennzeichnet.
Der Hauptzweck des ASTM-Metatarsalschutzstandards ist der kritische Schutz der empfindlichen Knochen auf dem Fußrücken – ein Bereich, der durch herkömmliche Sicherheitskappen allein ungeschützt bleibt.

Was ist Metatarsalschutz (und warum ist er wichtig)?
Mehr als nur die Sicherheitskappe
Eine herkömmliche Sicherheitskappe, ob aus Stahl oder Verbundwerkstoff, schützt Ihre Zehen vor dem Zerquetschen oder Abtrennen durch direkten Aufprall oder Druck.
Diese Zehenkappen bedecken jedoch nur den vordersten Teil des Fußes. Die fünf langen Mittelfußknochen, die Ihre Zehen mit dem Rest des Fußes verbinden, bleiben ungeschützt.
Die Anatomie der Gefahr
Der obere Teil Ihres Fußes, der Spann, ist eine komplexe Struktur mit wenig natürlicher Polsterung. Ein herunterfallendes Werkzeug, ein herabstürzendes Gerät oder ein rollender Gegenstand kann diese Knochen leicht brechen.
Solche Verletzungen sind beeinträchtigend, schmerzhaft und führen oft zu langen Genesungszeiten. Metatarsalschutz ist speziell dafür konzipiert, genau diese Art von Unfällen zu verhindern.
Die Rolle einer Metatarsalschutzvorrichtung
Eine Metatarsalschutzvorrichtung ist im Wesentlichen eine Schutzschale, die den Spannbereich des Stiefels abdeckt und sich von der Rückseite der Sicherheitskappe nach oben in Richtung Knöchel erstreckt.
Diese Schutzvorrichtung ist so konstruiert, dass sie die Energie eines Aufpralls absorbiert und ablenkt, die Kraft auf eine größere Fläche verteilt und verhindert, dass sie sich auf die darunter liegenden empfindlichen Knochen konzentriert.
Der ASTM-Standard (F2413) erklärt
Der spezifische Standard, der diese Funktion regelt, ist ASTM F2413. Wenn Sie auf dem Etikett eines Stiefels „Mt“ sehen, bedeutet dies die Einhaltung der folgenden strengen Tests.
Der Aufpralltest (Mt/75)
Dies ist die primäre Leistungsanforderung. Ein 50-Pfund-Gewicht wird aus einer bestimmten Höhe auf die Metatarsalschutzvorrichtung fallen gelassen, wodurch eine Aufprallenergie von 75 Fuß-Pfund erzeugt wird.
Der Test ist ein Bestanden/Nicht bestanden-Test. Die Schutzvorrichtung muss den Fußabdruck erfolgreich vor dem Aufprall schützen, ohne zusammenzubrechen.
Die Freiraumanforderung
Während des Aufpralltests darf sich die Schutzvorrichtung nicht so verformen, dass sie den sicheren Innenraum beeinträchtigt.
Der Standard schreibt vor, dass nach dem Aufprall ein Abstand von mindestens einem Zoll zwischen der Oberseite des Fußabdrucks und der Innenseite der Schutzvorrichtung eingehalten werden muss. Dies stellt sicher, dass der Fuß nicht gequetscht wird, auch wenn die Schutzvorrichtung eingedellt ist.
Konforme Schuhe erkennen: Das „Mt“-Etikett
Der einzige Weg, um sicherzustellen, dass Ihre Schuhe zertifizierten Metatarsalschutz bieten, ist die Überprüfung des Etiketts, das normalerweise auf die Zunge genäht ist.
Ein konformes Etikett lautet beispielsweise: ASTM F2413-18 M/I/75/C/75/Mt/75. Das Mt/75 am Ende ist die spezifische Bezeichnung für Metatarsalschutz, der den Aufpralltest mit 75 Fuß-Pfund erfüllt.
Die Kompromisse verstehen
Komfort und Flexibilität
Historisch gesehen waren Metatarsalschutzvorrichtungen oft starr und extern, was die Flexibilität des Stiefels einschränkte.
Moderne Designs haben sich erheblich verbessert, und viele Stiefel verfügen über interne, scharniergelagerte und anatomisch geformte Schutzvorrichtungen aus fortschrittlichen Materialien. Ein Stiefel mit „Mt“-Bewertung wird jedoch fast immer etwas steifer und schwerer sein als einer ohne.
Interne vs. externe Schutzvorrichtungen
Sie werden zwei Hauptdesigns für Metatarsalschutzvorrichtungen finden.
Interne Schutzvorrichtungen sind direkt in die Stiefelkonstruktion integriert, was für ein schlankeres Aussehen sorgt. Externe Schutzvorrichtungen sind an der Außenseite des Stiefels angebracht und bieten robusten Schutz, fügen aber Masse hinzu. Die Wahl hängt oft von der spezifischen Gefährdung am Arbeitsplatz und den persönlichen Vorlieben ab.
Die richtige Wahl für Ihr Ziel treffen
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf Bau- oder Lagerarbeiten liegt: Metatarsalschutz ist ein entscheidendes Upgrade zum Schutz vor herabfallenden Werkzeugen, Baumaterialien und schweren Paletten.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf Schweiß-, Gießerei- oder Schwerfertigungsarbeiten liegt: Die „Mt“-Bewertung ist nicht verhandelbar, um Ihre Füße vor schweren, herabfallenden Industrieteilen zu schützen.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf allgemeine leichte Arbeiten ohne Gefahren durch herabfallende Gegenstände liegt: Ein normaler Sicherheitsschuh (bewertet I/75 C/75) kann ausreichend sein, aber eine gründliche Risikobewertung Ihrer Umgebung ist immer die beste Praxis.
Letztendlich ist die Wahl von Schuhen mit Metatarsalschutz eine kritische Entscheidung, die auf dem Verständnis der spezifischen Risiken basiert, denen Sie täglich ausgesetzt sind.
Zusammenfassungstabelle:
| Merkmal | ASTM F2413 Anforderung | Zweck |
|---|---|---|
| Schlagfestigkeit | Hält einem Aufpralltest mit 75 ft-lb stand | Schützt Mittelfußknochen vor Quetschungen |
| Innenabstand | Hält nach dem Aufprall einen Abstand von ≥1 Zoll ein | Verhindert Fußkompression, auch wenn sich die Schutzvorrichtung verformt |
| Kennzeichnung | Auf dem Sicherheitsetikett mit „Mt/75“ gekennzeichnet | Zertifizierte Schutzkleidung leicht identifizieren |
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