Fußheberorthesen (AFOs) fungieren als externe biomechanische Skelette, die entwickelt wurden, um den Verlust der distalen Muskelkontrolle auszugleichen. Mechanisch erfüllen sie zwei Hauptaufgaben: Sie unterstützen aktiv die Dorsalextension des Fußes, um ein Herabhängen des Fußes zu verhindern, und erzwingen eine starre mediale und laterale Stabilität im Sprunggelenk. Durch die Stabilisierung der Gliedmaße und die Korrektur abnormaler Gangmuster reduzieren diese Geräte den Energieaufwand für das Gehen erheblich und verbessern so die allgemeine Mobilität und Sicherheit.
AFOs stützen nicht nur die Gliedmaße; sie fungieren als mechanisches Interventionssystem, das den Energieverbrauch minimiert und den Gang standardisiert, indem es die stabilisierende Arbeit übernimmt, die geschwächte Muskeln nicht mehr leisten können.
Mechanischer Ausgleich von Muskelschwäche
Fußfall entgegenwirken
Die unmittelbarste mechanische Funktion einer AFO ist die Unterstützung der Dorsalextension. Indem das Gerät den Fuß physisch in einer angehobenen Position hält, verhindert es, dass die Zehen während der Schwungphase eines Schritts schleifen.
Verbesserung der Gelenkstabilität
Über das Anheben des Fußes hinaus bieten AFOs entscheidende strukturelle Verstärkung. Sie liefern externe Unterstützung für das Sprunggelenk und schränken insbesondere unerwünschte Bewegungen in medialer (innerer) und lateraler (äußerer) Richtung ein.
Substitutive Kontrolle
Diese externe Steifigkeit wirkt als Ersatz für die distale Muskelkraft. Wo das biologische System die Gelenkkontrolle versagt, greift die mechanische Struktur der AFO ein, um eine sichere Landung des Fußes zu gewährleisten.
Optimierung der Gangeffizienz
Reduzierung des Stoffwechselaufwands
Das Gehen mit distaler Muskelschwäche erfordert typischerweise übermäßige körperliche Anstrengung, um das Gleichgewicht zu halten und den Boden zu überwinden. Die mechanische Unterstützung einer AFO reduziert diesen Energieverbrauch und ermöglicht es dem Träger, mit weniger Ermüdung weiter zu gehen.
Korrektur abnormaler Muster
Instabilität führt oft zu unregelmäßigen oder kompensatorischen Gangarten. Durch die Erzwingung einer mechanisch korrekten Ausrichtung erleichtert die AFO einen natürlicheren Gang und korrigiert abnormale Gangmuster.
Verständnis der Kompromisse
Mechanische vs. natürliche Bewegung
Während die AFO die notwendige Stabilität bietet, tut sie dies durch starre Intervention. Das Gerät korrigiert den Gang, indem es den natürlichen Bewegungsumfang des Knöchels auf einen sicheren, kontrollierten Weg einschränkt.
Abhängigkeit von externer Unterstützung
Die verbesserte Sicherheit und Mobilität ergeben sich aus der Fähigkeit des Geräts, biologische Schwächen auszugleichen. Das bedeutet, dass die Gangmechanik des Benutzers von der strukturellen Integrität und dem Design der Orthese abhängt und nicht von der eigenen Muskelaktivität.
Die richtige Wahl für Ihr Ziel treffen
Bei der Auswahl oder Gestaltung einer AFO-Lösung müssen Sie die mechanische Funktion mit dem spezifischen physiologischen Defizit in Einklang bringen.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf der Sturzprävention liegt: Priorisieren Sie die Fähigkeit des Geräts, Dorsalextension zu unterstützen, um eine gleichmäßige Zehenfreiheit zu gewährleisten und Stolpern (Fußfall) zu verhindern.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf dem Gelenkschutz liegt: Stellen Sie sicher, dass das Design eine robuste mediale und laterale Unterstützung bietet, um ein Umknicken des Knöchels während der Belastungsphasen zu verhindern.
Die richtige AFO verwandelt das Gehen von einer risikoreichen Anstrengung in eine mechanisch stabile, energieeffiziente Aktivität.
Zusammenfassungstabelle:
| Mechanische Funktion | Hauptvorteil | Zielerreichung |
|---|---|---|
| Dorsalextension Unterstützung | Verhindert Fußfall und Zehenschleifen | Sturzprävention |
| Mediale/Laterale Stabilität | Schränkt unerwünschtes Umknicken des Knöchels ein | Gelenkschutz |
| Externe Steifigkeit | Ersetzt distale Muskelkraft | Strukturelle Unterstützung |
| Gangaussrichtung | Reduziert den Stoffwechselenergieverbrauch | Verbesserte Mobilität |
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Referenzen
- Alessandro Bertini, Davide Pareyson. Use, tolerability, benefits and side effects of orthotic devices in Charcot-Marie-Tooth disease. DOI: 10.1136/jnnp-2023-332422
Dieser Artikel basiert auch auf technischen Informationen von 3515 Wissensdatenbank .
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