Dünnschicht-Drucksensoren fungieren als sensorische Schnittstelle des Exoskeletts mit dem Boden. Sie überwachen kontinuierlich die Bodenreaktionskräfte und deren spezifische Verteilung über die Fußplatte, um die Gangphase des Benutzers genau zu identifizieren. Diese Echtzeitdaten sind die grundlegende Eingabe für die adaptive Impedanzregelung, die es dem System ermöglicht, sich mechanisch zu stabilisieren, sobald der Fuß stabilen Bodenkontakt hat.
Durch die Umwandlung von physischem Druck in digitale Logik ermöglichen diese Sensoren dem Exoskelett, zwischen stabilem Stehen (Standphase) und Bewegung (Schwungphase) zu unterscheiden, und stellen sicher, dass die Unterstützung nur angewendet wird, wenn sie sicher und mechanisch wirksam ist.
Die Mechanik der Gangerkennung
Überwachung der Bodenreaktionskräfte
Die Hauptaufgabe dieser Sensoren ist die Echtzeitmessung der Bodenreaktionskräfte (GRF).
Anstatt nur "Berührung" zu erkennen, quantifizieren sie die Intensität des Kontakts zwischen dem Exoskelettende und der Lauffläche.
Diese Daten ermöglichen es dem System zu bestätigen, dass der Benutzer fest auf dem Boden steht und nicht nur gegen ein Hindernis stößt.
Identifizierung des Druckmittelpunkts
Über die reine Kraft hinaus verfolgen diese Sensoren Änderungen im Druckmittelpunkt (CoP).
Durch die Analyse der Gewichtsverteilung über den Fuß kann das System den genauen Zeitpunkt des Gangzykluswechsels bestimmen.
Diese Unterscheidung ist entscheidend für die Trennung der Standphase (Gewicht tragen) von der Schwungphase (Bein nach vorne bewegen).
Ermöglichung einer adaptiven Steuerlogik
Steuerung der Zustandsmaschine
Die Druckdaten fließen direkt in die Steuerlogik des Exoskeletts ein, die oft als Zustandsmaschine (FSM) strukturiert ist.
Das System verwendet spezifische Schwellenwerte – wie z. B. das Erkennen einer Kraft, die für eine bestimmte Dauer 20 N überschreitet –, um eine Zustandsänderung zu validieren.
Dies stellt sicher, dass der Controller nur dann in einen "Unterstützungs"-Zustand wechselt, wenn die Physik der Umgebung Stabilität garantiert.
Auslösen von Stabilitätsmechanismen
Sobald die Sensoren eine stabile Standphase bestätigen, aktiviert das Exoskelett seine Sicherheitsfunktionen.
Dies kann die Aktivierung eines Verriegelungsmechanismus oder die Anpassung der Steifigkeit des Beins durch adaptive Impedanzregelung beinhalten.
Ohne diese Sensorbestätigung könnten das Aktivieren dieser Verriegelungen dazu führen, dass der Benutzer stolpert oder mitten im Schritt einfriert.
Verständnis der Kompromisse
Kalibrierungsempfindlichkeit
Die Wirksamkeit des Exoskeletts hängt vollständig von der präzisen Kalibrierung der Druckschwellenwerte ab.
Wenn der Schwellenwert zu niedrig eingestellt ist, kann das System eine "falsche positive" Meldung registrieren und das Bein während eines Schwungs unangemessen verriegeln.
Umgekehrt, wenn der Schwellenwert zu hoch ist, kann das System die Unterstützung nicht aktivieren, wenn der Benutzer sie am dringendsten benötigt, was zu Instabilität führt.
Reaktionslatenz
Obwohl Dünnschichtsensoren im Allgemeinen schnell sind, umfasst die gesamte Systemlatenz die Verarbeitung des Signals und die Aktivierung der mechanischen Verriegelung.
Designer müssen sicherstellen, dass die Zeit zwischen "Druck erkannt" und "Stabilität aktiviert" für den Benutzer nicht wahrnehmbar ist.
Jede signifikante Verzögerung kann den natürlichen Rhythmus des Gehens stören und das Exoskelett eher als Belastung denn als Werkzeug erscheinen lassen.
Die richtige Wahl für Ihr Ziel treffen
Um die Leistung eines einbeinigen Exoskeletts zu optimieren, müssen Sie die Sensorintegration entsprechend Ihren spezifischen operativen Prioritäten abstimmen.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf maximaler Sicherheit liegt: Priorisieren Sie höhere Druckschwellenwerte und Dauerprüfungen, um sicherzustellen, dass der Verriegelungsmechanismus nur dann aktiviert wird, wenn sich der Benutzer in einer vollständig stabilen, statischen Position befindet.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf flüssiger Mobilität liegt: Konzentrieren Sie sich auf die hochfrequente Abtastung des Druckmittelpunkts (CoP), um adaptive Impedanzänderungen sofort auszulösen und einen reibungsloseren Übergang zwischen den Schritten zu ermöglichen.
Der ultimative Wert dieser Sensoren liegt nicht nur in der Erkennung von Druck, sondern darin, dem Exoskelett die "Wahrnehmung" zu verleihen, die erforderlich ist, um sich synchron mit dem menschlichen Bediener zu bewegen.
Zusammenfassungstabelle:
| Schlüsselrolle | Funktionsmechanismus | Systemvorteil |
|---|---|---|
| Gangerkennungsphase | Überwacht Bodenreaktionskräfte (GRF) | Unterscheidet zwischen Stand- und Schwungphasen |
| Stabilitätskontrolle | Verfolgt den Druckmittelpunkt (CoP) | Löst adaptive Impedanz- und Verriegelungsmechanismen aus |
| Systemlogik | Speist die Zustandsmaschine (FSM) | Verhindert Fehlalarme und gewährleistet sichere Zustandsübergänge |
| Benutzersynchronisation | Hochfrequente Druckabtastung | Gewährleistet einen nahtlosen, natürlichen Bewegungsrhythmus |
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Referenzen
- Mohammadhadi Sarajchi, Konstantinos Sirlantzis. Design and Control of a Single-Leg Exoskeleton with Gravity Compensation for Children with Unilateral Cerebral Palsy. DOI: 10.3390/s23136103
Dieser Artikel basiert auch auf technischen Informationen von 3515 Wissensdatenbank .
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