Reflektierende Marker sind die grundlegende Brücke zwischen physischer Bewegung und digitaler Analyse. Im Rahmen der Schuhprüfung werden diese Verbrauchsmaterialien an spezifischen anatomischen Landmarken angebracht, wie z. B. dem Zentrum des Sprunggelenks oder den Köpfen der Mittelfußknochen. Durch die Verwendung retroreflektierender Materialien, die Infrarotlicht zurück zu hochauflösenden Kameras werfen, erzeugen sie kontrastreiche Datenpunkte, die es Systemen ermöglichen, komplexe biologische Bewegungen in präzise dreidimensionale digitale Modelle zu rekonstruieren.
Die Kernaufgabe dieser Marker besteht darin, eine zuverlässige geometrische Basis zu liefern. Sie wandeln menschliche Bewegung in umsetzbare Daten um und ermöglichen die Berechnung von Gelenkwinkeln und Bewegungsumfängen (ROM), die für die Bewertung der Schuhleistung unerlässlich sind.
Von anatomischen Landmarken zu digitalen Daten
Strategische Platzierung
Reflektierende Marker werden nicht zufällig platziert; sie dienen als kritische Merkpunkte für die Systemidentifikation. Sie werden an starren "knöchernen Landmarken" angebracht, wo die Skelettbewegung am deutlichsten unterscheidbar ist.
Häufige Platzierungsstellen sind das Sprunggelenkszentrum, die Mittelfußköpfe, das Kreuzbein und die Darmbeinkämme.
Diese spezifische Platzierung stellt sicher, dass die erfasste Bewegung die tatsächliche Biomechanik des Skeletts und nicht die Bewegung lockerer Haut oder Kleidung darstellt.
Der Erfassungsmechanismus
Diese Marker fungieren als hocheffiziente passive Komponenten. Sie sind mit retroreflektierenden Materialien beschichtet, die so konzipiert sind, dass sie Infrarotlicht direkt zur Quelle zurückwerfen.
Hochauflösende Kameras, die um den Testbereich positioniert sind, emittieren Infrarotlicht und erkennen die Reflexion.
Dies erzeugt ein kontrastreiches Bild, bei dem der Marker einen hellen, deutlichen Punkt vor dem Hintergrund bildet, wodurch sichergestellt wird, dass das Kamerasystem seine Position mit extremer Präzision verfolgen kann.
Konstruktion des biomechanischen Modells
Aufbau des Skeletts
Sobald die Kameras diese Punkte verfolgen, verwendet die Software sie, um eine geometrische Basis zu erstellen.
Die Marker ermöglichen es dem System, ein biomechanisches menschliches Skelettmodell zu konstruieren, das den Körper typischerweise in ein 13- bis 15-Segment-Koordinatensystem unterteilt.
Dieses digitale Skelett spiegelt die physische Struktur des Probanden wider und ermöglicht es den Forschern, zu visualisieren, wie sich verschiedene Körpersegmente relativ zueinander bewegen.
Berechnung der Gelenkmechanik
Die primäre Ausgabe dieser Modellierung ist die Zerlegung komplexer Gliedmaßenbewegungen in berechenbare Daten, insbesondere Eulersche Winkel.
Dies ermöglicht die automatische, Echtzeit-Berechnung des Bewegungsumfangs (ROM) für kritische Gelenke wie Hüfte, Knie und Sprunggelenk.
Designer können diese Bewegungen in allen drei Bewegungsebenen analysieren: Sagittalebene (vorwärts/rückwärts), Frontalebene (seitwärts) und Horizontalebene (Rotation).
Verständnis der Einschränkungen
Die Kritikalität der Platzierungsgenauigkeit
Obwohl das System leistungsstark ist, ist es vollständig auf die anfängliche Platzierung der Marker angewiesen. Die Marker sind Verbrauchsmaterialien, die für jeden Probanden frisch angebracht werden müssen und deren Position exakt sein muss.
Wenn ein Marker falsch auf einer Landmarke platziert wird, werden die resultierenden Gelenkwinkel und Rotationsbeziehungen (wie die Phase zwischen Thorax und Becken) falsch berechnet.
Daher hängt die Genauigkeit der endgültigen Schuhbewertung direkt von der präzisen manuellen Anwendung dieser Verbrauchsmaterialien ab.
Die richtige Wahl für Ihr Ziel
Bei der Gestaltung eines Testprotokolls für Schuhe ist das Verständnis, wie Markerdaten genutzt werden können, entscheidend für relevante Ergebnisse.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf Stabilität und Verletzungsprävention liegt: Priorisieren Sie Markerdaten vom Sprunggelenk und den Mittelfußknochen, um die Bewegungsumfangsgrenzen in der Frontalebene zu bewerten.
- Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf Gangeffizienz liegt: Nutzen Sie das vollständige 13- bis 15-Segment-Modell, um die Rotationsbeziehungen und die Synchronisation zwischen Hüften und unteren Gliedmaßen zu analysieren.
Letztendlich sind diese kleinen reflektierenden Verbrauchsmaterialien die wesentlichen Übersetzer, die sportliche Bewegung in die Ingenieurdaten umwandeln, die für die Herstellung besserer Schuhe erforderlich sind.
Zusammenfassungstabelle:
| Merkmal | Beschreibung | Auswirkung auf das Schuhdesign |
|---|---|---|
| Material | Retroreflektierende Beschichtung | Gewährleistet kontrastreiche Verfolgung für Infrarotkameras. |
| Platzierung | Knöcherne anatomische Landmarken | Liefert eine zuverlässige geometrische Basis für die Skelettbewegung. |
| Datenausgabe | Eulersche Winkel & ROM | Quantifiziert die Gelenkmechanik in Sagittal-, Frontal- und Horizontalebene. |
| Modellumfang | 13-15 Segment-Koordinatensystem | Ermöglicht die Ganzkörpervisualisierung von Gangeffizienz und Stabilität. |
| Verbrauchsmaterialcharakter | Einweg-Klebe-Marker | Garantiert Präzision und Hygiene für jeden Testprobanden. |
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Referenzen
- Siqin Shen, Yaodong Gu. Influence of Torsional Stiffness in Badminton Footwear on Lower Limb Biomechanics. DOI: 10.52082/jssm.2024.196
Dieser Artikel basiert auch auf technischen Informationen von 3515 Wissensdatenbank .
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